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Donnerstag, 24. Mai 2012

Mazda und Alfa bändeln an...

Nachdem der 159er, der Brera und der aktuelle Spider eingestellt wurden und noch lange kein Nachfolger des 166er am Horizont in Sicht ist, ist das Serienangebot an Neuwagen aus Mailand drastisch geschrumpft.

Bald wieder unterwegs?
Spider Duetto 66-68
Gestern aber gelangte frohe Kunde über die Alpen, denn Alfa Romeo und Mazda haben ein Abkommen zur Entwicklung eines gemeinsamen Roadsters abgeschlossen. Nun darf an dieser Stelle zu Recht Vorfreude auftreten. Denn was könnte es besseres geben als einen technisch rundum erneuerten MX-5, mit dem Motor des bald auf den Markt kommenden 4C, das alles eingekleidet in einen Entwurf von Bertone oder Pininfarina und der obendrein als Kirsche an den klassischen Spider erinnert? Die Tatsache, dass eben jener Wagen 2015 in Produktion gehen soll!


Sonntag, 15. April 2012

Britische Rute: Der Jaguar F-Type


Denkt man an Jaguar, denkt man an die britische Oberschicht - im Stereotypenmodus. Wer hat noch nie davon geträumt mit Zigarre und Zylinder Entscheidungen zu treffen die Europas Zukunft gestalten werden? Wer von uns sitzt nicht tagtäglich sehnsüchtig am Fenster und wartet das Colin Firth um die Ecke reitet?
  
Gibt es allerdings auch handfestere Beweise als aus der Luft gegriffene Behauptungen? Aber sicher doch: In Jahren von Studien und akribischer Kleinstarbeit haben internationale Wissenschaftler wissenschaftlich bewiesen, dass jeder Jaguarfahrer der Kellnerin einen Klaps auf den Hintern gibt, im weiteren Verlauf des Essens jeder Frau hinterschaut, der Kellnerin seine Visitenkarte hinterlässt mit der Bemerkung sich zu melden falls sie was braucht und dann mit seiner Ehefrau das Restaurant verlässt und in sein Landhaus fährt. Zu Hause angekommen widmet sich der Jaguarfahrer ausgiebig den Bedürfnissen seiner Frau und schickt den Gärtner, Butler und Chauffeur auf ihr Zimmer hoch, während der Jaguarfahrer im Hausmantel mit Brandy und Monokel ausgerüstet zur Fasanenjagd in den eigenen Wäldern umherstreift. Abends trifft man sich mit Lord  und Lady Foxborough, parliert mit dem alten Fuchs über die britische Außenpolitik während die Damen die neuesten sozialen Nachrichten aus London sezieren, diniert zünftig und peitscht sich, zu guter letzt als finalem Höhepunkt des Abends, in voller Ledermontur gegenseitig aus. Kurz gesagt: Jaguarfahrer sind lässige Typen die ihre Existenz durchaus ansprechend und interessant gestalten zu wissen.

Jaguar ist als Firma nun anscheinend an einem Punkt angekommen, an dem man auch verhältnismäßig weniger Betuchten die Möglichkeit bieten will die Luft der englischen Oberschicht zu schnuppern. Zu Beginn des Aprils kündigte man den F-Type an.

Beim F-Type handelt es sich um einen zweisitzigen Roadster mit dem Jaguar in den heimischen Gefilden von Z4, Boxster, und SLK wildern will. Und dieses Trio sollte sich Gedanken machen. Der F-Type wird nicht nur aufgrund des oben erörterten Jaguar-Mythos seine Käufer finden. Auch die technischen Daten werden schwankende Käufer durchaus zu überzeugen wissen. Ein turbogeladener Sechszylinder wird aller Wahrscheinlichkeit nach unter der Motorhaube vorzufinden sein, der den F-Type den Standardsprint in 5 Sekunden erledigen lassen werden soll. Eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h scheint ebenfalls im Bereich des realistischen.

Die genauen Daten werden von Jaguar erst im Verlauf des Jahres bekannt gegeben, jedoch ist bereits jetzt schon klar dass die Fahrleistungen des F-Type beeindruckend sein werden. Denn das Team um Adrian Hallmark setzte neben einer starken Motorleistung auf Leichtbau. So wird es den F-Type als Roadster nur mit einem Softtop geben. Für Hardtopfanatiker wird es als Alternative nur die später erscheinende geschlossene Variante geben. Ferner ist sich Jaguar der Tradition seiner Sportwagen bewusst und wird sich nicht im Traum auch nur die kleinste Möglichkeit eines Nachkömmlings in diesem Segment mit bitterem Beigeschmack erlauben. (Auch wenn der E-Type nicht die Verlässlichkeit in Person war…) Der F-Type wird mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit  den Markt im positiven Sinne bereichern und erweitern.











Wenn die Erwartungen und die Hoffnungen 2013 mit Markteinführung erfüllt werden, wird unausweichlich ein Ruck durch die Gesellschaft gehen. Wir werden uns peitschen, wir werden fremdgehen, wir werden schnell fahren, aber vor allem werden wir lässig sein!  Herzlich willkommen F-Type!








Donnerstag, 5. April 2012

Viper - Rückkehr der Ikone!


In den 90er Jahren gab es eine breite Masse an guten Autos. Es gab eine breite Masse an schnellen Autos, aber es gab auch eine breite Masse an ordinären Autos. Insofern muss es sich bei einem Auto, dessen Name heute noch für ein Lächeln auf den Lippen von Kennern sorgt, um ein besonderes Auto handeln. Und das ist es! Die Brachialität und Ungezügeltheit der Dodge Viper ließ Mitte der 90er Jahre vieles im Regen stehen und rückte amerikanische Autos jenseits Knight Rider und Minivans ins Blickfeld von Autoliebhabern.

Nun bringt Dodge die Viper zurück und das direkt in doppelter Ausführung. Einmal als SRT Viper, einmal als SRT Viper GTS die sich mit technischen Aspekten, wie z.B. verschiedene Modi für Federung und Aufhängung etc., eher an Trackdayaffine richten soll.


Das künftige Modell war für SRT eine Gratwanderung. Man wollte die Viper erwachsener werden lassen um neue Kunden gewinnen zu können. Dennoch durfte man die Werte für die die Viper bisher stand nicht vernachlässigen um bestehende Kunden und Liebhaber nicht vergraulen. Auf dem Papier scheint dies gelungen. Die Viper ist wesentlich komfortabler und luxuriöser ausgestattet, als ihre Vorgänger es waren. Gleichzeitig arbeitet unter der Haube ein mächtiger, handgefertiger 8,4l V10 Motor der eine Leistung von 640 PS entwickelt. Dies kombiniert mit der SRT eigenen Aussage, dass man alles getan habe um Fahrtkomfort und Fahrverhalten zu verbessern um die Viper zu einem Auto für Fahrer zu machen lassen letztendlich nur einen logischen Schluss zu: Die Viper beißt wieder!






Mittwoch, 28. März 2012

Shelby 1000 - Von Schlangen und Bonobos!


 Genf ist vorbei! New York steht vor der Tür und das lässt uns anthropologisch werden!

Seit frühester Geschichte strebt der Mensch nach immer höheren, immer weiteren und immer extremeren Errungenschaften. Ist das gut? Selbstverständlich, denn hätten wir uns nicht die Aufmerksamkeitsspanne unserer nahen Verwandten, den Bonobos, bewahrt, wäre es wohl durchaus Gang und Gäbe tagelang von ein und dem selben Stock fasziniert sein zu und wir wären als 

Resultat der stillstehenden Faszination wohl niemals auf dem Mond rumgelaufen, hätten niemals den Himalaya bezwungen und wären niemals auch nur Ansatzweise auf die Idee gekommen einen Drachen im Gewitter steigen zu lassen.

Gott sei dank sind die Mechaniker von Shelby ADHS-Bonobos! Und so kommt es, dass vorab der New York Auto Show Shelby ein neues Extremum im Wettrüsten der PS Zahlen apodiktisch präsentiert. Den Shelby 1000!

Das Rezept ist simpel. Shelby nimmt einen Mustang GT 500, überarbeitet den Motor, wirft zwei Wahlmöglichkeiten in Sachen Turboladern dazu, ein neues Auspuff- und Kühlsystem und fertig ist der Shelby 1000. Diese ganzen Upgrades führen zu einer Leistung von 950 PS in der Straßenvariante und ca. 1100 PS in der Rennvariante. Was wäre also besser als den Fastmittelwert 1000 als Namen zu nehmen? Will man den Shelby 1000 in seiner Garage vorfinden, wird man sein Konto um ca. 200 000 $ erleichtern müssen. Doch Eile ist geboten, denn voraussichtlich wird es sich bei dem Modell um eine strenge limitierte Auflage von 50 Stück handeln.


Wir erwarten New York gespannt, Leistung hin oder her, da die letzte verbliebene unbeantwortete Frage eine Frage von nicht unwichtigem Charakter und 950 PS ist: Kann man mit dem Shelby 1000 auch durch Kurven fahren? 


Mittwoch, 29. Februar 2012

Der Gentleman - Jaguar XF Sportbrake



 Fährt man einen Kombi wird man von nicht wenigen als gebrandmarkt angesehen. Man wird in eine gemeinsame Schublade mit den Alten, mit den Hilflosen, mit den Schwachen, den Familienmenschen und den Zurückgebliebenen des Straßenverkehrs gesteckt. Zumindest war dies der Fall bis sich vor ca. 20-25 Jahren einige Premiummarken, wie Audi und BMW, der damals etwas tristen Kombiwelt annahmen. Sie schufen die Möglichkeit Praktikabilität mit einer gleichzeitig beeindruckenden Fahrleistung erwerben zu können. 

Eine Marke, die die meisten in diesem Bereich wahrscheinlich eher unterschwellig wahrgenommen haben werden, ist Jaguar. Mit Jaguar werden eigentlich eher Modelle wie dem E-Type oder dem XKR  assoziiert. Berechtigter Weise, denn bei dem XF Sportbrake handelt es sich es um den zweiten Kombi in 90 Jahren Firmengeschichte. Vorgestellt wird dieser „Exot“ in Genf. 


Die Wahrscheinlichkeit, dass der Sportbrake den inneren Gentleman und die innere Lady bei potentiellen Käufern wecken wird ist durchaus hoch. Das Äußere führt das sehr gute Design der XF Limousine nahtlos fort. Der Komfort der Grundversion kombiniert mit erhöhtem praktischen Nutzen, wie Golfschläger, Sattel und Jagdgewehr verstauen zu können  ohne manuell Sitze umklappen zu müssen da hier eine Fernbedienung ins Spiel kommt, und den 275 PS des „S“-Modells wird den ein oder anderen doch dazu animieren seine gutbürgerliche Architektenbrille gegen ein Monokel einzutauschen. Am 06.03 wird Genf zeigen ob BMW, Audi und Mercedes sich in Acht nehmen müssen.




Montag, 27. Februar 2012

Hommage an Willy - Ranger Rover Evoque Cabrio


Als Land Rover ankündigte in Genf eine Cabrio Studie des Range Rover Evoque vorstellen zu wollen um die Reaktionen des Publikums für eine eventuelle Markteinführung zu testen, fragten sich nicht wenige ob Urgroßvater Willys MB sich im Grabe umdrehen würde? Die einzige Missbilligung wäre wohl ein Kopfschütteln und Wundern, denn die Kleider des Enkels wären sicher nicht seinen Idealen nach. Aber D-Day war gestern und der Kundenkreis von Land Rover will sicherlich nicht ins naziokkupierte Frankreich einfallen, insofern gibt es am Design nichts schwerwiegende auszusetzen. 

Die Konzeptstudie wirkt, bedingt durchs fehlende Dach, bullig, was aber durch die übernommenen und weiterentwickelten sportlichen Linien des Evoque kaschiert wird. Ansonsten ist die Studie in technischer Hinsicht und Ausstattungsmerkmalen  nahezu identisch mit dem bedachten Geschwisterauto. Die Chancen, dass das Cabrio eines Tages auf den Straßen zu sehen sein wird ist nicht sehr gering, denn Land Rover könnte wie schon zuvor mit dem Evoque den richtigen Riecher für Nachfrage am Markt haben und das Segment der Cabrio SUVs ist noch gänzlich unerschlossen und liegt missachtet dar.  

Freitag, 24. Februar 2012

Reanimierte Renaissance auf italienisch


Lancia und Flavia. Zwei Namen die Autoliebhabern einen wohligen Schauer über den Rücken jagen. Nachdem man seit Anfang der 70er Jahre nichts mehr vom Flavia zu hören bekam, verschwand die Verbindung „Flavia – Wirtschaftswunder – italienisches Lebensgefühl“ nie gänzlich aus den Köpfen. Das Elefantenhirn der Deutschen und die gute Resonanz auf dem Genfer Autosalon 2011, wo der Flavia als Konzept vorgestellt wurde, ließ Fiat den Entschluss fassen sich an einer Neuauflage zu versuchen.


Wird der Flavia Lancias alten Glanz wieder aufstrahlen lassen? Die Daten klingen mehr als in Ordnung. 2,4 Liter Benzinermotor und 175 PS sowie reichlich Platzangebot sollen laut Fiat/Lancia für kultivierten Fahrspaß sorgen. Das Design wird sicherlich viele Freunde finden, die angebotene Grundausstattung für einen Preis um 30 000 € lässt fast keinen Wunsch offen und kann sich mehr als sehen lassen. Der einzige und gleichzeitig enorme Kritikpunkt könnte die Basis des Flavia sein, denn prinzipiell ist er nichts weiter als der Nachfolger des mehr oder weniger erfolglosen Chrysler Sebring und dies könnte doch so einige feinsinnige Italophile abschrecken. 

Doch sollte man über dieses Manko hinwegkommen, so findet man im kommenden Flavia durchaus eine angenehme Softtopalternative in der man den kommenden Sommer verbringen könnte.





Donnerstag, 23. Februar 2012

Maseratis Plan für Genf!

Genf ist seit jeher einer der Orte an dem Automobilfirmen der Öffentlichkeit mehr oder weniger stolz ihre neuesten Familienmitglieder präsentieren. Maserati wird dementsprechend den neuen und überarbeiteten GranTurismo Sport vorstellen. 

Was ist neu? Oberflächlich gesehen nur Details! Näher betrachtet extrem viel auf dem Weg zur Perfektion:
Neue LED-Frontscheinwerfer, aggressivere Bremslichter, ein neues sportlicheres Lenkrad und redesigntes Innenleben mit neu konzipierten Front- und Rücksitzen und einem 4,7 Liter starken V8 der 460 PS Leistung auf die Straße bringen wird.

Rechtfertigen diese Änderungen den Gang zum Maseratihändler um seinen alten GranTurismo einzutauschen? Genf wirds zeigen!

Donnerstag, 2. Februar 2012

Fiat kündigt mutierten 500 an!

Eigenartige Neuigkeiten haben heute das Karrenkult Hauptquartier erreicht. Fiat wird auf dem Genfer Autosalon einen neuen Fiat 500 vorstellen. Zuerst herrschte große Freude, doch dann ließ ein Buchstabe alle Anwesenden stutzig werden. Der Neue heißt Fiat 500L und wirkt auf den Bildern wie ein unförmiger Fiat 500 nach Jahren geprägt von Anabolikamißbrauch und Proteinshakes. Die ursprüngliche rundliche Form ist nur noch ansatzweise zu erkennen. Interessant wäre zu wissen, was genau Fiat zu diesem Schritt bewogen haben mag. Denn Fiat ist in dem Segment, in dem der Fiat 500L anzusiedeln sein wird, eigentlich relativ gut mit dem Panda, der auch auf breite Anerkennung bei der Käuferschaft stößt, aufgestellt. Vieleicht wurde hier einmal zu oft auf die Garageneinfahrt und den Countryman der bayrischen Nachbarn geschaut. Spekulieren hilft nicht. Basieren wird der 500L einleuchtender Weise natürlich auf dem 500 und dem "umwerfenden" Fiat Multipla. Dennoch gilt es Genf abzuwarten, dann wird eine genaue Beurteilung des Soul-Countryman-500-Mix möglich sein.

Dienstag, 10. Januar 2012

Frohe Botschaft Südkorea!


7 Jahre, garantiert KIA seinen Kunden, lebt ein cee’d. Ironischer Weise kommt nun nach 5 Jahren auf dem Markt im Juni 2012 der neue cee’d zu den Händlern. Beim ersten cee’d handelte es sich um einen durchaus ernstzunehmenden Konkurrenten für den Golf und seine Kollegen. Bedingt war dies durch den attraktiven Preis und die durchaus überdurchschnittliche Grundausstattung. Das dies beim Nachfolger nicht unähnlich sein wird ist stark anzunehmen.


Denn KIA hat laut eigener Aussage die Sportlichkeit eines Coupés im Design und die Funktionalität eines 5-Türers verknüpft, da bisher nur ein Bild veröffentlicht wurde muss ein abschließende Urteil vorerst unterbleiben. Aber schon wie bei den letzten Neuerscheinungen von KIA hatte auch hier Peter Schreyer seine Hand im Spiel und dies lässt nur Gutes vermuten! Die Funktionalität sollte wie bei KIA üblich stimmen.


Später wird der cee’d noch als Sporty Wagon (Kombi) und als die wohl reizvollste Variante pro cee’d ("reizvollste aus Karrenkultsicht, weil 3-Türer Sportvariante") erhältlich sein. Auf dem Genfer Auto Salon wird KIA die Fakten auf den Tisch legen. Bis dahin heißt es erstmal abwarten.

Rückkehr eines Gottes - Honda NSX


Honda erbarmt sich nach einer Ewigkeit den Sportwagenfanatikern gegenüber und enthüllte endlich ein neues NSX Konzept auf der Detroit Motor Show.

Als der letzte NSX auf die Welt losgelassen wurde glich es einem Erdbeben. Die Welt der Sportwagen und Supercars wurde auf den Kopf gestellt, denn der NSX kombinierte Verlässlichkeit, Komfort, Fahrgefühl und relative Wirtschaftlichkeit. Etwas an dem sich Lamborghini, Ferrari und Maserati zum damaligen Zeitpunkt ruhig eine Scheibe hätten abschneiden können.

Honda NSX 2012 Konzept
Detroit Motor Show
Ein weiterer Interessanter Aspekt in dem sich der neue NSX voraussichtlich von seinen italienischen, britischen und deutschen Cousins und Cousinen unterscheiden wird, ist die Philosophie. Wo immer größere und stärkere Motoren normalerweise herhalten müssen, schlägt Honda einen anderen Weg ein und will entsprechende Leistung und Fahrgefühl durch eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung, entsprechende Materialien und neue technische Innovationen wie dem SH-ADW (Super Handling All Wheel Drive – eindeutig der beste Name, alles mit „Super“ im Namen überzeugt Karrenkult von vornherein!!!) erreichen. Dennoch wird der Motor nicht vernachlässigt, eingesetzt wird ein Hybrid V6 der laut Honda die Verschmelzung von Fahrer und Auto auf ein neues Level heben soll.

Man darf gespannt sein was Honda letztendlich auf den Markt bringen wird. Doch die technischen Vorzeichen stehen positiv und die optischen sind sowieso über jeden Zweifel erhaben, so dass fast 20 Jahre später auf das Erdbeben ein Vulkanausbruch folgen könnte.

Montag, 9. Januar 2012

Ford enthüllt neuen Mondeo!


Ford schickt sich an die obere Mittelklasse aufzumischen und präsentierte auf der Detroit Motor Show das entsprechende Werkzeug. Der Ford Fusion wird außerhalb der Neuen Welt als Mondeo auf den Markt gebracht und die stolze Familientradition fortführen.

Das Motorspektrum wird 1,6l, 2,0l und 2,5l  abdecken. Hierbei wird es sich um Benziner, Hybrid und Plug-In Hybrid Motoren handeln. Zusätzliche Ausstattungsmerkmale werden zum Zeitpunkt der europäischen Markteinführung 2013 auf Höhe der Zeit sein und Sachen wie Fahrspurhalte-Assistenen, Einparksystem, Toter-Winkel-Assistent und natürlich einem ausgeklügelten Multimediasystem inkl. Mobilfunkschnittstelle und alles was das Autofahrerherz begehrt beinhalten.

 2013 werden wir obendrein, im Gegensatz zu unseren amerikanischen Freunden, mit einer Turnier bzw. einer Fließheckvariante beglückt. Abgesehen vom Kombitraum eines jeden Handwerker, ist das Design des neuen Mondeos in der Limousinenausführung objektiv betrachtet geglückt. Die Frontpartie erinnert stark an den Kühlergrill eines Aston Martins. Im Profil wirkt der Mondeo ruhiger und fließender als seine Konkurrenten aus dem Süden. Alles in allem darf man gespannt sein, vor allem sollte der Mondeo sich noch besser fahren als es bei seinen Vorgängern der Fall war.




Donnerstag, 29. Dezember 2011

Q wohnt jetzt in Ingolstadt!

Man kann von Audi halten was man will. Doch als man wieder einmal in Ingolstadt beisamen saß und überlegte was man auf den Markt schmeißen könnte, kam man (wahrscheinlich) nach folgendem Dialog letztendlich zum Ergebnis:

Chef: Vorschläge?
Anzugmann Nr.1: Einen kleinen Audi!
Anzugmann Nr.2: Einen kleinen und starken Audi!
Anzugmann Nr.3: Einen kleinen, starken und vollausgestatten Audi!
Anzugmann Nr.4: Einen kleinen, starken, vollausgestatteten und allradbetriebenen Audi!

Nach bangen Minuten machte sich Entspannung in den Reihen der Anzugmänner breit. Der Chef grinste diabolisch, kehrte aus seiner bondschen Bösewicht Haltung zurück und verkündete: Wir bringen einen Audi A1 quattro in limitierter Auflage! 

Audi A1 quattro
Auf dem Papier klingen die Fakten hervorragend. 256 PS, die Beschleunigung von 0-100km/h in 5,7 Sekunden und natürlich eine absolut komplette Vollausstattung. Ausstattungsmerkmale wie Internetkonnektivität, ein integrierter WLAN Hotspot und 14 Lautsprecher legen die Vermutung nahe Q hatte keine Lust mehr für Bond beim MI 6 den Werksschrauber zu spielen.

Sicherlich steht außer Frage, dass die limitierte Anzahl von 333 Stück komplett abgesetzt werden kann. Ebenso steht die hervoragende Technik und Verabeitung, wie bei allen Audi Modellen, nicht zur Debatte. Preise wie "Car of the Year" oder dem "Goldenen Lenkrad 2011" und letztendlich der "Auto Trophy 2011" sprechen für die beeindruckende Basis des A1 quattro. 

Interessant sein wird jedoch zu sehen ob Audi die bisher etwas mauen Zulassungszahlen der Grundversion mit dieser limitierten Auflage wenigstens etwas ankurbeln können wird. Solche Gedanken müssen aber definitiv ganz hinten anstehen lenken sie doch unnötiger Weise von der Hauptsache ab: Der A1 quattro ist ein verdammt spektakuläres Auto!

Samstag, 17. Dezember 2011

Reform der deutschen Garage!

Gute Neuigkeiten:
Two Cars You Don't See Everyday
Die Garage der Zukunft
von thienzieyung
Der Bundesrat hat der neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung zugestimmt. Damit kann ab Mitte 2012 für zwei verschiedene Fahrzeuge der gleichen Fahrzeugklasse ein gemeinsames Kennzeichen beantragt werden. Getrübt wird diese frohe Kunde durch den Umstand, dass für den Zweitwagen getrennter Versicherungsschutz bestehen muss. Mit etwas günstigeren Tarifen seitens der Versicherungen kann allerdings wohl gerechnet werden.


Folgende wichtige Karrenkult - Anmerkung:

Ziel und Hintergedanke, abgesehen von wirtschaftlicher Entlastung gebeutelter Großfamilien, ist die löbliche und vernünftige Förderung des Absatzes umweltfreundlicher Elektroautos!
Der einzige akzeptable Hersteller von Elektroautos ist erwiesenermaßen Fisker! Fährt man irgendwas anderes, sollte man in den Keller gehen und vergammeln. Kann man sich keinen Fisker leisten, so sollte man auf einen gebrauchten und günstigen Nissan GT-R umsteigen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Was wäre wenn...P1800

Vor nicht allzu langer Zeit erinnerte Karrenkult an den wundervollen P1800. Trauer machte sich in der Automobilwelt breit, als Volvo die Produktion einstellte. 

(Falls jemand sich die Umstände ins Gedächtnis rufen möchte: Hier der große und glorreiche Artikel zum P1800.)

Doch verzagt nicht. Denn Volvos Chef Designer Christopher Benjamin stellte anlässlich des 50. Geburtstags des P1800 endlich einen zeitgemäßen Entwurf vor. Die Wahrscheinlichkeit das Volvo jemals einen neuen P1800 in Serie schicken wird ist sehr gering, hat Volvo doch mit dem C70 bereits ein relativ gut laufendes Coupé im Portfolio. 




Der einzige Kritikpunkt, da wir uns doch alle nach einer simpleren, einfacheren und nicht mehr zeitgemäßen Zeit sehnen, sind die fehlenden Heckflossen. Aber, träumen wird man ja noch dürfen...






Montag, 12. Dezember 2011

Italienische Affäre!


Endlich gute Neuigkeiten für all die, die bisher nur nach einem Vorwand gesucht haben sich einen neuen Maserati zuzulegen. Maserati stellt zukünftig seinen Kunden eine Sonderedition der Giulietta zur Verfügung.


Technisch ist die Maserativariante baugleich mit der Quadrifoglio Verde Ausführung der Serienreihe. Sprich 235 PS die in 6,8 Sek. die Beschleunigung auf 100km/h schaffen.


Kleinigkeiten die durchaus für Freude sorgen könnten sind eine Aluminiumplakette mit beiden Markenemblemen und ein speziell für die Sonderedition geschaffener Farbton des Leders. Spektakuläres jenseits der höchsten Serienausstattung, die Bluetooth, Navigationssystem, etc. selbstverständlich von vornherein beinhaltet, ist nicht wirklich vorzufinden. Störend? Nein! Denn auch ohne Plakette und „Maserati Brown“ Leder wäre die Aussicht eine starke Giulietta fahren zu können Anreiz genug auf einen Motorschaden 
seines Maseratis zu hoffen.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Auf zu neuen Ufern! BMW 6GC!


Mit dem angekündigten 6er Gran Coupé beschreitet BMW Neuland. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte wird ein viertüriges Coupé aus Bayern auf die Welt losgelassen. 

Das Interessante ist, der Plan könnte aufgehen. Denn das Gran Coupé ist wohl als Mixtur zwischen dem 6er Coupé und dem normalen 7er anzusehen. Optisch schnittiger und sportlicher als der 7er, im Gegenzug wesentlich alltagstauglicher wegen zusätzlichen 22cm in der Länge. 

Das Gran Coupé wird es als 640d mit 313 PS, 640 i mit 320 PS und 650i mit 450 PS (einer abgespeckten M5 Variante) geben. Keine Wahlmöglichkeit wird es beim Getriebe geben. Jede Variante wird mit einem 8 Gang Automatikgetriebe ausgestattet sein. Beim Design des Innenraums und der Karosserie hat BMW auf die sichere Variante gesetzt und das momentane zeitlos, klassisch wirkende Design des 6er und der gesamten Produktpalette nahtlos fortgeführt. Ab ca. 80.000€ wird das Gran Coupé voraussichtlich im April 2012 erhältlich sein.