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Mittwoch, 20. Juni 2012

Skoda Rapid kommt nach Paris



Skoda wird dieses Jahr in Paris sein neustes Familienmitglied vorstellen. Der Skoda Rapid, bitte nicht zu verwechseln mit dem Aston Martin Rapide, wird das Fahrzeugspektrum Skodas um eine neue Alternative bereichern. Der Rapid wird größer als der Fabia, jedoch kleiner als der Octavia sein und somit zum Konkurrenten für den Mazda 3 oder den neuen Cee’d. Der Rapid wird somit nicht die traditionelle günstigere Alternative zu einem VW eigenen Auto. Der Wagen wird der erste sein der die neue Designausrichtung, die Skoda in Zukunft einschlagen will, erhalten wird. Erkennbar vor allem am neuen Grill.

Der Startpreis des Rapid wird vergleichsweise relativ günstig sein, da Skoda sich des neuen Baukastensystem VWs bedient. Zur Ausstattung hat Skoda noch nicht viel verlauten lassen, so darf allerdings davon ausgegangen werden, dass alle gängigen Sicherheitssysteme und Sicherheitsgurte mit von der Partie sein sollten. Angeboten wird der Rapid als Diesel (90 PS-105 PS) und Benziner (75 PS-122 PS). Paris wird zeigen ob die Stufenheck Limousine eine sinnvolle Wahl sein wird.


Montag, 6. Februar 2012

Alle Jahre wieder...

Die wichtigste Frage im Rahmen des Super Bowl heute Nacht lautete: Gab es einen würdigen Nachfolger für VW und dem Darth Vader Kind von letztem Jahr. Hier die Spots:


Dienstag, 26. April 2011

Das Multifunktionstalent...


Wir haben aus sicherer Quelle erfahren, dass viele die einen T4 von VW in der Garage stehen haben, sich in Stunden der Muße oft die Frage stellen ob ihr Auto nicht doch mehr hergibt, ob sie den Wagen unterhalb seiner Möglichkeiten nutzen oder ob ihr Leben nicht aufregender sein könnte. Hier sind 15 Ideen für stolze T4 Eigentümer (Ideen sollten mit allen anderen Modellen ab VAN-Größe von VW kompatibel sein, Vorsicht ist jedoch geboten, bisher wurde nur der Sharan getestet) wie sie ihr tristes Dasein aufpeppen können:


Volkswagen EuroVan
Volkswagen T4
von MSVG
1. Gründen Sie das neue A-Team

2. Engagieren Sie sich ehrenamtlich als Taxi im örtlichen Altersheim

3. Machen Sie Patrouillenfahrten durch ihre Nachbarschaft um Kinder vor Entführen zu beschützen, fragen Sie diese ruhig mal aus dem Auto heraus ob alles o.k. ist

4. Bieten Sie Massagen im Passagierraum an

5. Fahren Sie auf eine Weide, laden Sie 4 Schafe in den Passagierraum ein. Auf die Nachfrage des Schäfers rufen Sie einfach schrill: "Nein, Nein! Die Schafe wohnen jetzt bei mir!"

6. Eröffnen Sie ein mobiles Frauenhaus. Der T4 sollte die aufgemotzten Corsas der wilden Ehemänner vernichten können.

7. Machen Sie einen Autotour durch den schönen Osten Deutschlands - um die volle Urlaubserfahrung zu bekommen: Schuhcreme nicht vergessen!

8. Fahren Sie auf der Autobahn neben einen Reisebus und halten Sie ein Schild hoch: Bombe im Bus.

9. Stellen Sie den T4 an einer belebten Straße ab. Dichten Sie ihn ab. Füllen sie ihn mit Wasser. Nehmen Sie ein langes und entspannendes Bad.

10. Malen sie ein reflektierendes primäres männliches Geschlechtsteil in weiß auf die Seite und parken Sie freitagabends am Schwulenstrich.

11. Verdunkeln sie die Scheiben mit Folie, parken Sie in einer Wohngegend, halten sie aus der Schiebetür eine Satellitenschüssel raus, wenn jemand kommt rufen sie laut: "Juri, scheiße, wir sind entdeckt worden schnell weg!" und rammen die Tür zu. Fahren aber nicht weg...

12.Fahren Sie mit Schrittgeschwindigkeit durch die Fußgängerzone mit offenen Fenstern-  in Gesellschaft einer bayrischen Blaskapelle auf der Rückbank.

13.Spielen sie an der Ampel mit dem Gas. Steht jemand mit einem stärkeren Auto neben ihnen und springt darauf an, schauen sie ihn an, schütteln sie den Kopf und präsentieren ihm einen Streitkolben oder ähnliches.

14.Parken Sie neben einer Kirche, schreiben Sie mit Weiß auf die Seite des T4 "Chorknaben-Transit".  Warten Sie bis der Priester rauskommt...

15.Parken Sie auf einem belebten Parkplatz (z.B. Ikea), stecken sie 6 Bifis in den Auspuff, knien Sie sich davor. Sobald jemand kommt schauen sie zum Himmel und rufen verzweifelt: "Wieso in Gottes Namen werdet ihr nicht gar!"

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Sonntag, 24. April 2011

Sind wir nicht alle davon genervt? Insekten...

Es ist Frühling, das Wetter wird wärmer, die Kleidung luftiger. Das einzige was die allgemeine Fröhlichkeit trübt, ich bin kein Biologe aber ich nehme an die Temperatur ist verantwortlich, ist die Rückkehr der Insekten. Weltweit kommen die Plagegeister aus den Löchern, so auch vor ein paar Tagen in Shanghai geschehen... 

Hat es nicht schon jeder erlebt? Man sitzt in einem Restaurant im Außenbereich, genießt die Sonne und das Essen. Plötzlich vernimmt man ein leises Summen im Ohr. 
Eine Zeitspanne die einer Ewigkeit gleicht vergeht, bevor das Summen sich anschickt etwas lauter zu werden und damit kommt die Erkenntnis. Genervt schmeißt man die Gabel auf den Teller, pfeffert die Serviette auf den Boden, wirft das Glas an die Wand und brüllt etwas wie: "So ein Saftladen! Nicht mal hier ist man vor ihnen sicher!". Dreht sich um, schmeißt Tisch und Stuhl um, rennt auf dem Weg zum Ausgang noch den ein oder anderen Kellner um und steht schließlich vor der Tür. Nur um Festzustellen, dass das Summen zu einem ohrenbetäubenden Brummen geworden ist. Die Befürchtung tritt ein. Einer von fast 22 Millionen kleinen rundlichen Käfern kommt um die Ecke gesurrt. Laut, nervig, hässlich. Doch sobald der Käfer vorbeigerauscht ist, ist alle Abneigung verflogen, ja vielleicht erscheint sogar ein Lächeln auf den Lippen. Insektenhass hin oder her, einem Käfer kann man nicht böse sein. Warum? 

Die Erklärung ist simpel und einleuchtend. Der Käfer ist kein Auto. Dies mag jetzt Verwirrung stiften, natürlich ist der Käfer ein Auto im technischen Sinn, doch man nimmt die technischen Aspekte eines Käfers bei Betrachtung nicht wahr. Haben Sie schon mal jemanden sagen hören: "Der 4 Zylinder Boxermotor harmoniert wunderbar mit der Kurbellenkerachse und entlastet so super toll die Bremsen!" Nein haben Sie nicht, denn erstens macht die Aussage keinen Sinn und zweitens ist es scheißegal und es interessiert absolut niemanden, denn es ist schließlich ein Käfer. 

Nächste Frage: Wieso interessiert das niemanden und wieso ist es scheißegal? Die Erklärung ist simpel und einleuchtend. Der Käfer ist viel mehr als ein Auto. Er ist ein Symbol. Das bemerkenswerte am Käfer als Symbolfigur ist, dass er nicht für eine einzige Sache steht, sondern quer durch alle Dekaden aufgrund der enormen Produktionsspanne des Käfers mit dem jeweiligen Zeitgefühl und Zeitgeschehen assoziiert wird.


  • Der Nazi-Opa des Käfers namens KdF-Wagen, wenn auch nie ausgeliefert an den gemeinen Bürger, stand für den bevorstehenden Aufbruch des kleinen Mannes in das Zeitalter der Mobilität
  • Der Käfer war in den 50er Jahren stellvertretend, dank Käfer Nr. 1 000 000, für das Wirtschaftswunder.  
  • Dank des moderaten Preises konnten sich auch barfüßige Hippies in den späten 60er Jahren einen Käfer leisten, wodurch er zum Zeichen für Friede, Freude, Eierkuchen und der freien Liebe wurde.
  • Dank Filmen wie Herbie und Dudu stand der Käfer in den 60er und 70er nicht nur für zügellose Drogenorgien, sondern auch für Spaß, Charakter, Treue und Kameradschaft. (Alles Eigenschaften eines guten Deutschen, Nazi-Opa von der KdF lässt an dieser Stelle grüßen, bitte das R beim lesen der Klammer extrem rollen)
  • Ging man in den 80er Jahren zu einer Anti-Atom-Demo über den Parkplatz sah man ein Meer von Käfern. Wer ein Querulant und alternativ war musste mit dem Käfer kommen. 
  • In den 90er Jahren war alles veraltet. So auch der Käfer. 
  • In den darauffolgenden 0er Jahren war alles was "retro" war wieder in.
                  (Für fett geschriebenes steht der Käfer bis zum heutigen Tag)

Daher ist der Käfer weit mehr als ein Auto. Der Käfer ist ein wesentliches Stück Kulturgut. Eben durch Verknüpfung mit Daten, Ereignissen oder Ansichten oder der aufgezeigten Symbolik in der Weltgeschichte.  Der Käfer gleicht einer frühen Kindheitserinnerung. Man weiß nicht was geschehen ist, man weiß nur das es geschehen ist und das es schön war. Genauso verhält es sich mit dem Käfer. Man weiß nicht was für ein Auto er ist, man weiß nur dass er ein Auto ist, aber man weiß auch dass er viel mehr als ein Auto ist, nur nicht wieso man so empfindet. Kein Auto dieser Welt hat im Gedächtnis der Menschheit einen derart charmanten Eindruck hinterlassen und seinen teuflischen Wurzeln getrotzt.

Wie verhalten, sollte man also in der misslichen Lage sein, dass ein Käfer passiert? Genießen! Denn zentrierter bekommt man solch weitreichende Bedeutung und Symbolik nicht zu sehen. Außer Adenauer sollte von den Toten auferstehen, dann wäre ratsam die Beine in die Hand zu nehmen oder in den nächsten Käfer einzusteigen. 







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