Mittwoch, 7. März 2012

Karrenkult Top 10 Nr. 4: Turbo oder Turbo...


Ist alles was schneller ist besser? Ist alles mit einem „Turbo“ interessanter? Ist alles was Turbo als Zusatzbezeichnung hat besser? Selbstredend! Daher hier die offiziellen und von Wissenschaftlern bestätigten, puristisch ohne Anschauungsmaterial für sich allein stehenden und zum ersten Mal in der Geschichte von Karrenkult vollkommen ohne musikalischen Bezug existierenden:

„Karrenkult Top 10 von Dingen die kein Turbo haben, aber einen Turbo haben sollten. (inkl. Eventueller Erklärungen!)“

10. Babies
09. Mönche  (obwohl niemand weiß was in so manchem Mönchshintern schlummert)
08. Einkaufswagen (schon mal zur Fleischtheke gedriftet?)
07. Delfine (damit der Thunfischfang wieder spannend wird)
06. Alle Dacias 
05. Rollstühle (hilfreich bei immer häufiger gesehenen Rollstuhldragraces)
04. Formel 1 (ab 2014 endlich wieder)
03. Mikrowellen
02. Pinguine
01. Flammenwerfer (Hier bedarf es nun wirklich keiner näheren Erläuterung…)

Mittwoch, 29. Februar 2012

Der Gentleman - Jaguar XF Sportbrake



 Fährt man einen Kombi wird man von nicht wenigen als gebrandmarkt angesehen. Man wird in eine gemeinsame Schublade mit den Alten, mit den Hilflosen, mit den Schwachen, den Familienmenschen und den Zurückgebliebenen des Straßenverkehrs gesteckt. Zumindest war dies der Fall bis sich vor ca. 20-25 Jahren einige Premiummarken, wie Audi und BMW, der damals etwas tristen Kombiwelt annahmen. Sie schufen die Möglichkeit Praktikabilität mit einer gleichzeitig beeindruckenden Fahrleistung erwerben zu können. 

Eine Marke, die die meisten in diesem Bereich wahrscheinlich eher unterschwellig wahrgenommen haben werden, ist Jaguar. Mit Jaguar werden eigentlich eher Modelle wie dem E-Type oder dem XKR  assoziiert. Berechtigter Weise, denn bei dem XF Sportbrake handelt es sich es um den zweiten Kombi in 90 Jahren Firmengeschichte. Vorgestellt wird dieser „Exot“ in Genf. 


Die Wahrscheinlichkeit, dass der Sportbrake den inneren Gentleman und die innere Lady bei potentiellen Käufern wecken wird ist durchaus hoch. Das Äußere führt das sehr gute Design der XF Limousine nahtlos fort. Der Komfort der Grundversion kombiniert mit erhöhtem praktischen Nutzen, wie Golfschläger, Sattel und Jagdgewehr verstauen zu können  ohne manuell Sitze umklappen zu müssen da hier eine Fernbedienung ins Spiel kommt, und den 275 PS des „S“-Modells wird den ein oder anderen doch dazu animieren seine gutbürgerliche Architektenbrille gegen ein Monokel einzutauschen. Am 06.03 wird Genf zeigen ob BMW, Audi und Mercedes sich in Acht nehmen müssen.




Montag, 27. Februar 2012

Hommage an Willy - Ranger Rover Evoque Cabrio


Als Land Rover ankündigte in Genf eine Cabrio Studie des Range Rover Evoque vorstellen zu wollen um die Reaktionen des Publikums für eine eventuelle Markteinführung zu testen, fragten sich nicht wenige ob Urgroßvater Willys MB sich im Grabe umdrehen würde? Die einzige Missbilligung wäre wohl ein Kopfschütteln und Wundern, denn die Kleider des Enkels wären sicher nicht seinen Idealen nach. Aber D-Day war gestern und der Kundenkreis von Land Rover will sicherlich nicht ins naziokkupierte Frankreich einfallen, insofern gibt es am Design nichts schwerwiegende auszusetzen. 

Die Konzeptstudie wirkt, bedingt durchs fehlende Dach, bullig, was aber durch die übernommenen und weiterentwickelten sportlichen Linien des Evoque kaschiert wird. Ansonsten ist die Studie in technischer Hinsicht und Ausstattungsmerkmalen  nahezu identisch mit dem bedachten Geschwisterauto. Die Chancen, dass das Cabrio eines Tages auf den Straßen zu sehen sein wird ist nicht sehr gering, denn Land Rover könnte wie schon zuvor mit dem Evoque den richtigen Riecher für Nachfrage am Markt haben und das Segment der Cabrio SUVs ist noch gänzlich unerschlossen und liegt missachtet dar.  

Freitag, 24. Februar 2012

Reanimierte Renaissance auf italienisch


Lancia und Flavia. Zwei Namen die Autoliebhabern einen wohligen Schauer über den Rücken jagen. Nachdem man seit Anfang der 70er Jahre nichts mehr vom Flavia zu hören bekam, verschwand die Verbindung „Flavia – Wirtschaftswunder – italienisches Lebensgefühl“ nie gänzlich aus den Köpfen. Das Elefantenhirn der Deutschen und die gute Resonanz auf dem Genfer Autosalon 2011, wo der Flavia als Konzept vorgestellt wurde, ließ Fiat den Entschluss fassen sich an einer Neuauflage zu versuchen.


Wird der Flavia Lancias alten Glanz wieder aufstrahlen lassen? Die Daten klingen mehr als in Ordnung. 2,4 Liter Benzinermotor und 175 PS sowie reichlich Platzangebot sollen laut Fiat/Lancia für kultivierten Fahrspaß sorgen. Das Design wird sicherlich viele Freunde finden, die angebotene Grundausstattung für einen Preis um 30 000 € lässt fast keinen Wunsch offen und kann sich mehr als sehen lassen. Der einzige und gleichzeitig enorme Kritikpunkt könnte die Basis des Flavia sein, denn prinzipiell ist er nichts weiter als der Nachfolger des mehr oder weniger erfolglosen Chrysler Sebring und dies könnte doch so einige feinsinnige Italophile abschrecken. 

Doch sollte man über dieses Manko hinwegkommen, so findet man im kommenden Flavia durchaus eine angenehme Softtopalternative in der man den kommenden Sommer verbringen könnte.